Samstag, 1. Februar 2014 - 14:09 Uhr
Abgabenänderungsgesetz

Das im Ministerrat beschlossene Abgabenänderungsgesetz setzt auf einen ausgewogenen Konsolidierungskurs, damit wir bis 2016 einen strukturell ausgeglichenen Haushalt erreichen und uns damit hohe Zinsbelastungen ersparen. Dieser Konsolidierungsbedarf wird zu einem großen Teil aus dem Schließen von Steuerschlupflöchern und der Bekämpfung von Steuerbetrug gedeckt. Ein Teil wird aus luxus- und verhaltensbezogenen Steuern eingehoben, die sinnvolle ökologische und gesundheitliche Lenkungseffekte haben.
Treten die Maßnahmen wie geplant mit 1.März 2014 in Kraft, sind dieses Jahr Mehreinnahmen in der Höhe von 770 Mio. Euro zu erwarten, im Vollausbau ab 2015 sollen es 1,2 Mrd. Euro pro Jahr sein.

Mehr Steuergerechtigkeit und Kampf gegen Steuerbetrug
Gruppenbesteuerung wird eingeschränkt: Mit der Reform der Gruppenbesteuerung wird eine langjährige Forderung der SPÖ verwirklicht. So können Konzerne künftig Verluste ausländischer Tochterunternehmen in Niedrigsteuer-Ländern nicht mehr von der österreichischen Steuer absetzen, wenn mit diesen Ländern keine Amtshilfe- oder Doppelbesteuerungsabkommen existieren. Außerdem wird die Firmenwertabschreibung für Neuanschaffungen gestrichen und die Verluste ausländischer Gruppenmitglieder können künftig nur mehr bis maximal 75% des inländischen Gewinns berücksichtigt werden.
Steuerprivilegien für Top-Manager und Konzerne werden gestrichen: Managergagen über einer halben Million Euro können nicht mehr als Betriebsausgaben abgesetzt werden. Außerdem wird die steuerliche Begünstigung von freiwilligen Zahlungen beim Abbau von MitarbeiterInnen („Golden Handshake“) ab der dreifachen Höchstbeitragsgrundlage (derzeit 13.320 Euro monatlich) abgeschafft, die gesetzliche Abfertigung ist davon nicht betroffen.
Solidarbeitrag von Top-VerdienerInnen verlängert: Die Solidarabgabe von SpitzenverdienerInnen wird unbefristet verlängert. Einkommensteile über 150.000 € zahlen einen Zuschlag von 3,5%, über 300.000 € einen Zuschlag von 5% und ab über 500.000 € einen Zuschlag von 7,5%.
Luxusdienstwagen: Luxusautos als Dienstwägen können weniger als bisher steuerschonend geltend gemacht werden.
Bankenabgabe wird verlängert und erhöht: Durch die reformierte Bankenabgabe (veränderte Bemessungsgrundlage) leistet der Finanzsektor einen notwendigen Beitrag zur Stabilisierung des Haushalts nach der Finanzkrise.
Neugründung unterstützen, Steuerflucht eindämmen:
Die GmbH-light wird auf echte Neugründungen beschränkt, Umgründungen zur reinen Steuervermeidung werden in Zukunft verhindert. So wird der Steuerausfall aus der Reform rückgängig gemacht und die Unterstützung der Neugründungen bleibt erhalten.
Betrugsbekämpfung: Durch die Abschaffung des Verwertungsverbotes im Zuge von Geldwäscheuntersuchungen kann Steuerbetrug in Zukunft noch effektiver bekämpft werden. 100 Mio. Euro sollen jährlich aus dem verschärften Kampf gegen Steuerbetrug eingenommen werden.

Ökologisch und gesundheitspolitisch begründete Maßnahmen
Ökologisierung der PKW-Abgaben: Durch die Erhöhung der motorbezogenen Versicherungssteuer und die Neuregelung der Normverbrauchsabgabe werden PS-starke und schadstoffreiche Autos stärker erfasst als Kleinwagen. Beispiel: Für einen VW-Golf müssen derzeit 605 Euro NoVA gezahlt werden, in der neuen Variante reduziert sich die NoVA auf 102 Euro und die Versicherungssteuer erhöht sich um 44,50 Euro jährlich. Wesentlich mehr zahlt man hingegen für einen Luxuswagen wie den Mercedes CLS: statt bisher 6.916 Euro fallen in Zukunft 8.216 Euro NoVA an sowie 281 Euro mehr an jährlicher Versicherungssteuer.
Gesundheitspolitische Lenkung: Die stärkere steuerliche Belastung der sogenannten „Public Bads“ soll zu gesundheitsförderndem Verhalten motivieren. Die Alkoholsteuer wird um 20 Prozent erhöht, die Tabaksteuer in 4 Stufen von 35 auf 53 Euro je 1.000 Stück angehoben und die Schaumweinsteuer mit einem Euro pro Liter wiedereingeführt.

Samstag, 1. Februar 2014 - 13:51 Uhr
Einleitung zum Seniorenbrief Feber 2014

Liebe Oberndorferinnen und Oberndorfer,

heuer hätt`s bald so ausg`schaut, als ob es keinen richtigen Winter gäb`! Aber gerade rechtzeitig zum Hahnenkammrennen ist der Schnee gekommen, so dass wieder einmal wunderschöne Bilder in die Welt hinaus gesendet werden konnten. Und unser Tourismus und die Bergbahn haben es bitter nötig. Jetzt hoffe ich, dass noch einiges aufgeholt werden kann und der Februar in
wunderschöner Wintermonat mit vielen Gästen wird.

Bauarbeiten
Winter hin oder her – auf dem Bau wird fleißig gearbeitet! So ind die Arbeiten im Wohnheim ohne Unterbrechung weiter gegangen, weil noch vor Weihnachten die Fernwärme installiert wurde und somit das ganze Haus geheizt wird. Beim Mietwohnhaus Mesnerfeld wurde letzte Woche betoniert. Auch die Sanierung der Verrohrung Katzenbühelbach wird in den nächsten Wochen weiter geführt. Schließlich beginnen auch noch die Arbeiten bei der Achenaufweitung (ehemals Tischlerfeld).

Radweg
Ich bin in den letzten Wochen bezüglich der Radwegverbindung Oberndorf – Kitzbühel im Landhaus gewesen und hab sowohl bei Herrn LHStv. Josef Geisler als Straßenreferent als auch bei Frau LHStv. Ingrid Felipe als Umweltreferentin vorgesprochen. Es gab von Beiden die Zusage, das Projekt gemeinsam mit den Gemeinden anzupacken!

Tourismusprojekt
Beim letzten Wirtschaftstreffen im April 2013 habe ich angekündigt, dass ich mich für ein touristisches Leitprojekt in Oberndorf einsetzen werde. Am vergangenen Mittwoch trugen meine Bemühungen Früchte und die Ambras Treasury & Investment AG aus Salzburg stellte dem Gemeinderat, dem Tourismusverband und der Bergbahn ein Chaletprojekt im Bereich Sauregg vor. Es ist sicherlich noch ein weiter und steiniger Weg bis zur Realisierung, aber einmal muss man anfangen. Wenn Oberndorf im Tourismus weiter kommen will, dann braucht es ein solches Pilotprojekt wie ein Chaletdorf. Ich werde euch im nächsten Seniorenbrief über die Reaktionen und Meinungen der Gemeinderäte, des Tourismusverbandes und der Bergbahn berichten. Ich jedenfalls bin sehr gespannt!

Klärwerk Erpfendorf
Speisereste gehören weder in den Restmüll noch in den Kanal. Daher arbeite ich als Obmann des Abfallverbandes an der Errichtung einer Speiseresteaufbereitungsanlage beim Klärwerk in Erpfendorf. In dieser Anlage werden die gesammelten Speisereste aus dem Haushalt und der Gastronomie zerkleinert, damit sie in den Faultürmen der Klärwerke elektrischen Strom erzeugen. So produzieren wir dann in unserem Klärwerk in Erpfendorf den Strom, den wir für den Betreib brauchen, selbst. Am 5. Februar findet die Bauverhandlung statt.

Ihr seht also, mir wird nie langweilig!
Euer Bürgermeister
Hans Schweigkofler

Sonntag, 29. Dezember 2013 - 12:41 Uhr
Gemeinderatsitzung vom 19.12.2013

Am 19. Dezember war die letzte Gemeinderatssitzung des Jahres. Dabei wurden folgende Beschlüsse gefasst:

zu Pkt. 4)
Das Architekturbüro Feix (Sieger beim Ideenwettbewerb für die Bahnhofstraße) aus Innsbruck wird mit der Planung für die Rerobichlstraßen-Sanierung und die Gestaltung der Bahnhofstraße beauftragt.
Gesamtkosten für Planung, Ausschreibung , Bauaufsicht und Abrechnung bei der Rerobichlstraße: 14.000,--
Gesamtkosten für die Planung, Ausschreibung, Bauaufsicht und Abrechnung bei der Bahnhofstraße: 5% der Bausumme.

zu Pkt. 6)
Die Firma alpS wird beauftragt, ein Katastrophenschutzmanagement mit Einsatzleitung für das Ortsgebiet von Oberndorf auszuarbeiten. Kosten 9.200,-- Euro.

zu Pkt. 7)
Änderung des Flächenwidmungsplanes der Gemeinde Oberndorf i. T. im Bereich des Grundstückes 4879/6 (Schön Werner) von Bauland Wohngebiet in Bauland Gemischtes Wohngebiet.

zu Pkt. 8)
Um den Verkehrsfluss auf der Rerobichlstraße zu beruhigen, wird eine 30 km/h Geschwindigkeitsbeschränkung vom Ortszentrum bis zum Meixner und von dort eine 50 km/h Beschränkung bis zur Reinache verordnet. Im Zuge der Sanierung sollen zusätzlich Bodenmarkierungen angebracht werden. Gleichzeitig gibt es Überlegungen, ab dem Feuerwehrhaus eine verkehrsberuhigte Zone zu schaffen. Dazu werden die Anrainer im Jänner zu einer Diskussionsveranstaltung eingeladen.

ausgegliedert aus Pkt. 9)
Die Gemeinde Oberndorf beteiligt sich an der Kapitalaufstockung der St. Johanner Bergbahnen mit Euro 550.000,--. Dies wurde nach einer sachlichen und fairen Diskussion mit 8 : 5 Stimmen beschlossen.
Die 550.000€ setzten sich aus 350.000€ Haftungen (die 2007 seitens der Gemeinde Oberndorf übernommen wurden) und 200.000€ für eine weitere Kapitalaufstockung zusammen.
Die zusätzliche Kapitalaufstockung von 750.000€ (Gesamt für St.Johann, Oberndorf und dem TVB) sollte lt. Bergbahnaufsichtsrat gedrittelt werden. Der Gemeindevorstand entschied sich dann für eine Beteiligung von 200.000€.
Eine Summe, die den Gemeinderäten Ritter, Unterberger, Klingler und Thaler von der Bürgermeisterliste zu hoch ist (genauer Bericht folgt).

zu Pkt. 9)
Der Haushaltsplan für 2014 sieht Einnahmen und Ausgaben von 5.578.100,-- Euro vor.
Die wesentlichen Vorhaben für 2014:
- Vermessungskosten, Bebauungsplan, RO-Konzept 4o.ooo,--
- Schule - Beamer 7.ooo,--
- Schule - Jalousien 16.ooo,--
- Beiträge Hauptschule 75.ooo,--
- Beiträge Sonderschule 9.ooo,--
- Beiträge Polytechnische Schule 13.8oo,--
- Erweiterung Kindergarten, Hort, Krabbelstube (Planung) 4o.ooo,--
- Musikschule 35.ooo,--
- Transferzahlungen im Sozialbereich 244.ooo,--
- Beitrag Jugendwohlfahrt 34.6oo,--
- Investitionskostenbeitrag Pflegeheim 31.7oo,--
- Landeskrankenhausfonds 311.4oo,--
- Bezirkskrankenhaus 78.6oo,--
- Gehweg und Parkplatz Friedhof (Bepflanzung) 2o.ooo,--
- Straßeninstandhaltung 22o.ooo,--
- Gehweg – Unterführung Wiesenschwang 8o.ooo,--
- Verbauung Katzenbühelbach 212.000,--
- Infopoint im Ortszentrum 3o.ooo,--
- Schneeräumung, Streuung 126.ooo,--
- Straßenbeleuchtung 66.ooo,--
- Skaterplatz 35.ooo,--
- Erneuerung Pflaster Schwimmbad 5o.ooo,--
- Grundkäufe 15o.ooo,--
- Wasser – Instandhaltung Leitungen und Hochbehälter 21o.ooo,--
- Beiträge Abwasserverband 168.ooo,--
- Müllabfuhr Hausmüll 82.ooo,--
- Bergbahn – Aufstockung Gesellschaftskapital 558.ooo,--
- Landesumlage 288.2oo,--
- Gehälter incl. Dienstgeberbeiträgen 831.9oo,--
- Bezüge Organe 78.ooo,--

Montag, 23. Dezember 2013 - 14:10 Uhr
Frohe Weihnachten und ein gute neues Jahr 2014 !

Wünscht euch euer Kaktusteam (Bgm. Schweigkofler Hans, Ritter Klaus, Thaler Gerry, Klingler Martin, Unterberger Didi, Dürregger Martin)

Sonntag, 22. Dezember 2013 - 13:04 Uhr
Der Bürgermeister informiert

Liebe Oberndorferinnen und Oberndorfer!

Früher schmunzelte ich, wenn jemand meinte: "Je älter man wird, desto schneller vergehen die Jahre!" Aber das stimmt wirklich, wieder ist ein Jahr vorbei!

2013 bedeutet Halbzeit in der Amtsperiode. Eine gute Gelegenheit, die Ziele, die wir uns gesteckt haben, zu überprüfen. Wir haben in den letzten 3 Jahren viel erreicht und ich möchte 2 Projekte hervorheben, weil es nicht einfach war, sie umzusetzen.

Nach mehrjährigen Bemühen wurde im heurigen Frühjahr mit dem Bau des Wohnheimes Oberndorf begonnen. Mein Wunsch, dafür zu sorgen, dass die Menschen im Heimatdorf alt werden können, geht damit in Erfüllung.

Vor kurzem fand der Spatenstich für die Mietwohnanlage Mesnerfeld an der Bahnhofstraße statt. Wie notwendig dieses Projekt ist, zeigen die vielen Bewerber/innen für eine Wohnung. Ohne dass die 21 Wohnungen offiziell ausgeschrieben wurden, gibt es eine Liste von 126 Interessenten, davon erfüllen 76 die Kriterien der Gemeinde Oberndorf. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Junge Oberndorfer und Oberndorferinnen brauchen günstige Mietwohnungen und ich sehe es als Aufgabe der Gemeinde, solche zu schaffen.

Im abgelaufenen Jahr wurden wir von Unwetterereignissen nicht ganz verschont. Schon im Jänner kam es aufgrund von starken Regenfällen zu Hangrutschungen. Das Hochwasser am 1. Juli ließ die Großache oberhalb von Wiesenschwang über die Ufer treten. Dabei wurden einige Häuser überflutet und es entstanden doch erhebliche Schäden. Ich danke allen, die den betroffenen Familien geholfen haben.

Um in Zukunft Schäden zu verhindern, wird der Oberflächenwasserkanal in Wiesenschwang erweitert (Bau 2014). Gleichzeitig werden wir mit der Firma AlpS eine Einsatzleitung in der Gemeinde einrichten, diese entsprechend ausstatten und mögliche Katastrophenszenarien in einem Planspiel trainieren.

Große Sorgen bereitet mir die Bergbahn, die neuerlich eine Geldspritze braucht. Um die Schulden erheblich zu senken, sollen die 2 Gemeinden und der Tourismusverband ihre Haftungen von 3,244.000,-- EURO plus 750.000,-- EURO, also insgesamt 4 Millionen EURO, als neues Kapital in die Gesellschaft einbringen. Die Gemeinde Oberndorf trifft es aus Haftungen mit 355.000,-- EURO. Weiters soll ein Teilbetrag der 750.000,-- EURO übernommen werden, was keine leichte Entscheidung für den Gemeinderat darstellt. Letztlich wird es wohl davon abhängen, welche Mitbestimmungsrechte die Gemeinde im zukünftigen Gesellschaftsvertrag zugesichert bekommt. Klar ist, dass wir eine Bergbahn brauchen, die endlich wirtschaftlich auf gesunden Beinen steht. Zukünftige Investitionen (Eichenhof, Hornerschließung) müssen dann allerdings jene tätigen, die besonders von der Bergbahn profitieren.

Es war wieder ein recht abwechslungsreiches Jahr. Ich danke allen, für die Unterstützung und wünsche ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches neues Jahr 2014.

Euer Bürgermeister
Hans Schweigkofler

Freitag, 13. Dezember 2013 - 14:38 Uhr
Baubeginn für Wohnprojekt der Neuen Heimat

Ein Bericht der Bezirksblätter vom 04./05.12.2013

Dienstag, 10. Dezember 2013 - 13:18 Uhr
Einladung zur ÖFFENTLICHEN Gemeinderatssitzung

Diese öffentliche Gemeinderatssitzung findet am Donnerstag, den 19. Dezember 2013 um 19.00h statt - Sitzungszimmer der Gemeinde Oberndorf.

Tagesordnungspunkte

1. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
2. Genehmigung des GR-Sitzungsprotokolls vom 06. 11. 2013
3. Berichte des Bürgermeisters
4. Berichte der Ausschüsse:
- Vorstandssitzung am 20. 11. 2013
- Infrastrukturausschuss (Wasser, Kanal, Wege) am 03. 12. 2013
- Überprüfungsausschuss am 11. 12. 2013
- Raumordnung – Bauwesen – Wirtschaft am 12. 12. 2013
- Vorstandssitzung am 12. 12. 2013
5. Beschlussfassung über Anträge auf Ermäßigung Erschließungsbeiträge
6. Beratung und Beschlussfassung betreffend Beauftragung Erstellung Gemeindeeinsatz- leitung / Katastrophenschutzplanung
7. Beratung und Beschlussfassung gem. § 113 Abs. 3 und 4 iVm § 70 Abs. 1 Tiroler Raumordnungsgesetz 2011 – TROG 2011, LGBl. Nr. 56, und § 64 Abs. 1 des Tiroler Raumordnungsgesetzes 2006 – TROG 2006, LGBl. Nr. 27, betreffend des von DI Ortner Erich ausgearbeiteten Entwurfes über die Änderung des Flächenwidmungsplanes der Gemeinde Oberndorf i. T. im Bereich des Grundstückes 4879/6 (zur Gänze) KG 82110 Oberndorf i. T. durch vier Wochen hindurch vom 20. 12. 2013 bis 20. 01. 2014 zur öffentlichen Einsichtnahme aufzulegen. (Schön Werner)
Der Entwurf sieht die Widmungsänderung im Bereich des o. a. Grundstückes von derzeit „Bauland Wohngebiet gem. gem. § 38, Abs. 1) - TROG 2011“ in künftig „Bauland Gemeischtes Wohngebiet gem. § 38, Abs. 2) TROG 2011) vor.
Gleichzeitig wird gem. § 113 Abs. 3 iVm § 70 Abs. 1 lit. a TROG 2011 der Beschluss über die dem Entwurf entsprechende Änderung des Flächenwidmungsplanes gefasst.
Dieser Beschluss wird nur rechtswirksam, wenn innerhalb der Auflegungs- und Stellungnahmefrist keine Stellungnahme zum Entwurf von einer hierzu berechtigten Person oder Stelle abgegeben wird.
8. Beratung und Beschlussfassung über Geschwindigkeitsbeschränkung 30 kmh auf einem Teilstück der Rerobichlstraße
9. Beratung und Beschlussfassung bzw. Festsetzung des Haushaltplanes (Voranschlages) für das Jahr 2014 und der mittelfristigen Finanzpläne 2015 bis 2017.
Der Entwurf des Voranschlages 2014 und die Zusammenstellungen zu den mittelfristigen Finanzplänen 2015 bis 2016 wurden an Bgm. Hans Schweigkofler, Vzbgm. Landmann Hansjörg, GV Jöchl Reinhard und GR Nothdurfter Hannes gem. § 93 TGO 2001 i.d.g.F. ausgefolgt. Den einzelnen GR wird mit der Einladung die Zusammenstellung der Einnahmen und Ausgaben übermittelt.
10. Anträge, Anfragen und Allfälliges

Vertrauliche Angelegenheiten:
11. Personal

Mittwoch, 27. November 2013 - 10:48 Uhr
Oberndorfer Finanzdaten für Jedermann/-frau online ersichtlich

Nach Tösens ist Oberndorf die 2. Gemeinde Tirols, derzeit die einzigen Gemeinde im Bezirk Kitzbühel, die ihre Finanzdaten ihrer Bevölkerung offen auf den Tisch legt - denn zu verstecken haben wir nichts. Transparent und offen.

Klicken sie dafür den Bericht an - oder siehe oben in der Leiste "Haushalts-LINK"

Mittwoch, 20. November 2013 - 11:25 Uhr
Knappenverein Oberndorf wurde gegründet

Bericht vom Kitzbühler Anzeiger - Elisabeth Galehr

Mittwoch, 13. November 2013 - 12:57 Uhr
Neuer Kindergartenassistent

Eine besondere Neuheit gibt es seit einigen Tagen im Kindergarten. Sind wir es gewohnt, dass in erster Linie Kindergärtnerinnen und Helferinnen unsere Kinder betreuen, so kümmert sich seit einigen Tagen Christoph Neuschmid aus Brixen um die Kleinen.

Obwohl gemäß Tiroler Kindergartengesetz 4 Betreuerinnen (3 Kindergärtnerinnen und eine Helferin) ausreichend wären, schuf die Gemeinde zusätzlich eine Assistentenstelle, um die Qualität der Betreuung zu erhöhen.

Aus den vielen Bewerber/innen wurde nach einer gemeinsamen Auswertung mit der Kindergartenleiterin Christiane Pürstl und einem Hearing vor dem Gemeindevorstand einstimmig Herr Christoph Neuschmid ausgewählt. Damit verstärkt erstmals seit Bestehen unseres Kindergartens ein männlicher Assistent unser Kindergartenteam. Dies erweitert die Qualität der Betreuung erheblich und führt zu einem neuen Klima der Zusammenarbeit für Betreuerinnen und Kinder. Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, Christoph Neuschmid für unseren Kindergarten zu gewinnen und wünsche ihm viel Freude bei der Arbeit mit den Kindern.

Mittwoch, 13. November 2013 - 12:54 Uhr
Saureggweg - der Winter kann kommen

Durch den starken Regen im Juni sackte ein Teilstück des Saureggweges oberhalb von Rohrstall eine halbe Fahrbahnbreite einen Meter ab.

Dank des Verständnisses des Grundbesitzers Anton Hechenbichler aus Fieberbrunn konnten wir ca. 3 m zum Hang hinrücken und auf einer Länge von 70 m eine neue Straße errichten. Der Hang wurde teilweise als natürliche Böschung mit Matten und teilweise mit einer Mauer aus Flussbausteinen gesichert.

Großzügig werden nun auch die Hang- und Oberflächenwässer entsorgt, so dass sie in Zukunft keine Schäden mehr anrichten.Insgesamt wurden ca. 900 Tonnen (=1.600 m3) Material zugeliefert und eingebaut

Die Kosten der Sanierung belaufen sich auf Euro 89.000,--.

Ich habe beim Land Tirol einen Antrag auf Unterstützung aus den Katastrophenfonds gestellt und hoffe, dass wir einen Teil der Sanierungskosten ersetzt bekommen.

Mehr Sicherheit durch Leitschienen

Um die Sicherheit für Autofahrer zu erhöhen wurden 130 Lfm Leitschienen angebracht. Dies wurde auch nötig, da in einigen Straßenabschnitten der Wald geschlägert wurde und so Gefahrenstellen entstanden.

Parkplatz Saueregg

Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen wurde auch ein Parkplatz oberhalb von Sauregg (Kreuzung MüllneralmwegStanglalmweg) errichtet, der während der schönen Herbsttage bereits bestens genutzt wurde.

Nun können die Wanderer aufs Horn oder zum Bergsee sowie die Schitourengeher auf die Stanglalm bequem und sicher ihre Fahrzeuge parken. Ein großes Dankeschön gilt der Grundbesitzerin Anna Prichmoser für die Zurverfügungstellung der Grundfläche.

Die Kosten von 30.000,-- trägt die Gemeinde Oberndorf. Nach mehreren Gesprächen mit dem Landschaftsdienst des Landes Tirol (zuständig für Radwege, Parkplätze im Freiland, …) wird es einen Zuschuss von ca. 40% der Errichtungskosten geben.

Mittwoch, 13. November 2013 - 12:48 Uhr
Förderung von Ökostromanlagen

Betreffend der Förderung von Ökostromanlagen wird die Antragstellung im Jahr 2014 aufgrund von technischen Wartungsarbeiten erst am 02.01.2014, 10:00 Uhr MEZ beginnen.

Förderanträge können ausschließlich online über die Homepage (Login-Button) oder direkt unter https://settlement.oem-ag.at/emweboemag/startApp.do eingebracht werden.

Die Antragstellung erfolgt ab 2014 grundsätzlich in zwei Schritten. Als ersten Schritt lösen Sie ein sogenanntes „Ticket“, um die grundlegenden Daten einzugeben. Im zweiten Schritt haben Sie 48 Stunden Zeit, den Förderantrag zu vervollständigen. Der zweite Schritt kann jedoch frühestens vier Stunden nach Absolvierung des ersten Schritts erfolgen.

Donnerstag, 7. November 2013 - 17:45 Uhr
Rerobichlstraße im Visier

Um dem zunehmenden Verkehr auf der Rerobichlstraße Herr zu werden, veranlassten wir die Erstellung eines Gutachtens. Bei der Vorstellung der Ergebnisse der Studie sprach sich der Infrastruk-turausschuss für ein Tempolimit von 50km/h von der Reinache bis zur Meixnersiedlung und von dort eine 30 km/h Beschränkung bis ins Dorfzentrum aus. Von einem Schleifen der Höcker (Wunsch der ÖVP) wurde uns abgeraten. Vorstellbar wäre eine Verbreiterung des Gehsteiges um ca. 30 cm sowie vermehrte Bodenmarkierungen, die als Tempobremse wirken sollen. Entscheidend für die Bürgermeisterliste ist die Meinung der direkten Anwohner der Rerobichlstraße.

Donnerstag, 7. November 2013 - 17:41 Uhr
Knappenverein gegründet

Georg Brunner und Georg Schwenter haben die Initiative zur Gründung eines Knappenvereines ergriffen, den ich gerne unterstützen werde. Die Aufgabe und Ziel der Führung des Knappenvereins ist es, durch das Auftreten und Engagement an
die Bergbauvergangenheit der Gemeinde Oberndorf zu erinnern. Ich bitte, dem Verein als aktives oder unterstützendes Mitglied beizutreten.

Donnerstag, 7. November 2013 - 17:40 Uhr
Heizkostenzuschuss

Im Sozialausschuss des Landtages stimmten ÖVP und GRÜNE gegen eine Erhöhung des Heizkostenzuschusses.
Bekanntlich sind PensionistInnen mit Bezug der Ausgleichszulage, BezieherInnen der Notstandshilfe, Alleinerzie-
herInnen und Familien mit einer Netto-Einkommensgrenze von 1.250 Euro antragsberechtigt.

Donnerstag, 7. November 2013 - 17:37 Uhr
Musikalisches Oberndorf

Musikalisch sehr erfolgreich und unterhaltend waren heuer die Platzkonzerte unserer Musikkapelle. Zu wahren Publikumshits entwickelten sich die Konzerte mit Beteiligung unserer Dorfvereine. Ich danke der Musikkapelle und den Vereinen für das kooperative Miteinander!
Sehr gefreut hat mich die Einladung der Musikkapelle zur Teilnahme an der Fahrt zum Musikfest der Musikkapelle Kohlgrube in Wolfsegg im Hausruckviertel. Da sind so manche nette Erinnerungen an meine Zeit als Musikant wach geworden.

Donnerstag, 7. November 2013 - 17:36 Uhr
Besuch von der Ostseeinsel Usedom

Um die freundschaftlichen Verbindungen zur Gemeinde Oberndorf zu vertiefen, weilte eine Delegation der Gemeinde und des Tourismusverbandes Karlshagen einige Tage in Oberndorf.
Angeführt wurde die Gruppe von Bürgermeisterin Marlies Seifert und der Leiterin des TVB Ostseebad Karlshagen Silvia Jasmand. Wir boten den Besuchern ein abwechslungsreiches Programm: Ortschronist Mag. Burger führte durch das Dorf und Tourismusverband-Obmann
Christian Stöckl präsentiere seinen Bauernhof. Lehrreich und interessant war die Diskussion mit unserem Tourismusverband-Geschäftsführer Gernot Riedel. Dabei konnten durchaus einige
Gemeinsamkeiten mit der Ostseeinsel entdeckt werden. Schade, dass sich trotz Einladung kein Vertreter des TVB-Ortsausschusses die Zeit für die Diskussion genommen hat. Ein Blick über den Zaun täte auch unserem Tourismus ganz gut!
Ein Besuch in den Nachbarorten Kitzbühel und St Johann durfte natürlich nicht fehlen. Besonders angetan waren die Karlshagener von den Erklärungen von Olympiasieger Ernst
Hinterseer am Hahnenkamm und auf der Streif. Mit der Kutsche gings nach St. Johann zum Kartoffelfest. Schließlich endete der Besuch auf der Müllneralm bei einer zünftigen Hüttengaudi.

Donnerstag, 7. November 2013 - 17:34 Uhr
Wichtige Schritte zur Belebung des Oberndorfer Tourismus

Im Sommer gab es wieder einige Drehs zum Oberndorf-Film. So wächst das Filmmaterial ständig und schließlich erwarten wir einen tollen und interessanten Film über unsere Heimatgemeinde.
Der Masterplan Tourismus ist fertig und könnte eigentlich umgesetzt werden. Bevor der Plan endgültig präsentiert wird, müssen noch einige Entscheidungen der Tourismusregion (Mitfinanzierung, am Familiennest-Programm, Interesse und Mitarbeit der Touristiker) abgewartet werden. Erfreulicherweise wurde die Erstellung des Masterplanes von der Tourismusabteilung des Landes mit 9.000 Euro unterstützt.

Donnerstag, 7. November 2013 - 17:33 Uhr
Altenwohnheim schreitet zügig voran

Um einige Wochen früher wie im Bauzeitplan vorgesehen, trafen sich die Bürgermeister des Pflegeheimverbandes, die Architekten und Planer sowie die Mitarbeiter der Baufirma Bodner zur Firstfeier des Altenwohnheimes. Wenn´s so weiter geht, dann steht dem Bezug des Hauses im Sommer 2014 nichts im Wege.
Im Zuge des Altenwohnheims werden 62 neue Wohn- und Pfl egeplätze errichtet, die im Herbst 2014 in Betrieb gehen
werden.

Donnerstag, 7. November 2013 - 17:22 Uhr
Sommerprogramm für unsere Kinder

Neu konzipiert wurde heuer das Sommerprogramm für unsere Kinder. Die Betreuerinnen des Volkshilfe Hortes arbeiteten ein tolles Programm aus, das von den Kindern und Eltern begeistert angenommen wurde. Um die teilweise mehr als 40 Kinder bestens zu betreuen, wurden zusätzlich 2 Pädagoginnen angestellt.
Das neue Konzept ist dank des Engagements von Edith, Katharina, Christina, Anna und Kathi voll aufgegangen. Super!
Nach dem erfolgreichen Start im letzten Sommer gab es auch heuer wieder einen Roboter-Programmier-Workshop. Die Kosten von 120 Euro je Teilnehmer teilten sich die Teilnehmer und ein privater Sponsor. Ich freue mich, dass das Programmieren so viel Spaß gemacht hat und werde im nächsten Jahr gern wieder einen Kurs organisieren.

Donnerstag, 7. November 2013 - 17:20 Uhr
Nationalratswahl am 29.09.2013

Österreich ist vergleichsweise gut durch die stürmischen Zeiten der Wirtschaftskrise gekommen: Seit zwei Jahren haben wir die niedrigste Arbeitslosigkeit in Europa, auch
bei niedriger Jugendarbeitslosigkeit sind wir immer an der EU-Spitze. Die SPÖ hat eine Trendwende zu mehr Gerechtigkeit eingeleitet. Dass Gesundheit und Bildung nicht von der Geldtasche abhängen sollen, dafür wird die SPÖ auch weiter sorgen.

Donnerstag, 7. November 2013 - 17:14 Uhr
Lieber Oberndorferinnen und Oberndorfer !

Wie schnell doch die Zeit vergeht: Die erste Hälfte der Gemeinderatsperiode ist schon wieder vorbei. Ich möchte diesen Anlass nutzen, um über die erste Halbzeit „Bilanz“ zu ziehen. Wir kennen das vom Fußball.
Zur Halbzeit wird analysiert und überlegt: Was ist bis jetzt erledigt worden, wie läuft es? Das ist notwendig, damit wir das Ziel im Auge behalten, nämlich das Beste für Oberndorf zu erreichen.

Nach der Wahl zum Bürgermeister im Jahr 2010 haben mein Team und ich sofort mit der Arbeit begonnen. Was gerade zu Beginn nicht immer ganz einfach war, denn hie und da hat uns im Gemeinderat ein rauer Wind um die Ohren geweht.

Es hat sich aber sehr schnell gezeigt, dass sich gute Ideen durchsetzen. Daher freut es mich, dass die meisten Projekte einstimmig beschlossen wurden, obwohl wir im Gemeinderat keine Mehrheit (6:5:2) haben.

Der Rucksack, den Klaus, Didi, Emmerich, Gerry, Martin und ich 2010 schulterten, war gefüllt mit vielen Ideen und ich kann jetzt schon berichten, dass zahlreiche Projekte und Aufgaben bereits erledigt wurden. Als Sternstunden für unsere Gemeinde möchte ich den Beschluss zum Bau des Altenwohnheimes in Oberndorf, die Versorgung des Dorfes mit Fernwärme oder den Beschluss des Umweltministeriums, das 1,6 Millionen Euro teure Großachenprojekt (River­Beach) mit 90% zu fördern, bezeichnen.

Es ist in diesen drei Jahren in unserer Gemeinde richtig aktiv gearbeitet worden. Das ist wichtig, denn nur aktive Gemeinden können sich entwickeln und ticken am Puls der Zeit. Ideen zu haben und umzusetzen ist das eine – jedoch den Haushaltsplan und das Budget dabei nicht aus den Augen zu verlieren – ist das andere.

Und dieser Spagat ist uns in den letzten drei Jahren sehr gut gelungen. Unsere Gemeinde steht finanziell auf einem soliden Fundament und ist trotz der Realisierung erheblicher Projekte schuldenfrei.

Ich freue mich auf die 2. Halbzeit mit euch!

Herzlichst Euer Hans Schweigkofler

Donnerstag, 7. November 2013 - 17:07 Uhr
Im Gespräch mit dem Team Bürgermeisterliste

DER NEUE KAKTUS - im Gespräch mit dem Team Bürgermeisterliste

DNK (Der neue Kaktus):
Hans, du bist mit Klaus, Dieter, Gerry, Emmerich und Martin in den Gemeinderat gewählt worden – ihr seid eine Gruppe mit verschiedenen Persönlichkeiten unterschiedlichen Alters, wie funktioniert bei euch die Zusammenarbeit?
Hans Schweigkofler: Vorab möchte ich von ganzem Herzen sagen, dass ich mir kein besseres Team vorstellen könnte. Jeder von uns hat seine Aufgaben und Schwerpunkte, die er frei umsetzen kann. Wir sprechen uns in allen grundlegenden Dingen ab. In manchen Bereichen sind wir verschiedener Meinung.
Aber das ist kein Problem, das ist sogar gut so, denn bei uns kann und soll jeder seine Meinung sagen. Schlussendlich kommen wir immer auf einen gemeinsamen Nenner. Von der Grundeinstellung sind wir alle auf der gleichen Linie, wir verstehen uns wirklich sehr gut und ergänzen uns hervorragend.

DNK: Klaus, dein Schwerpunkt-Gebiet ist die Wirtschaft – was sind deine Ziele für die nächsten drei Jahre?
Klaus Ritter: Wir haben vor zwei Jahren den Wirtschaftsausschuss gegründet und spüren jetzt, dass er erste Früchte trägt. Es ist mir wichtig, die Kaufkraft im Ort zu halten und zu erhöhen, passende Betriebe anzusiedeln und zu vernetzen und das Thema Tourismus zu forcieren. Hier haben wir viel Aufholbedarf, weil wir in den letzten Jahren kontinuierlich Nächtigungen verloren haben. Als Aufgaben der nächsten Zeit sehe ich eine aktive Kommunikation zu den Vermietern, ein attraktives Sommerprogramm mit Packages, den Imagefilm, einen Infopoint und ein Chaletprojekt, um die Bettenanzahl zu erhöhen und dem Nächtigungsrückgang entgegen zu wirken.
DNK: Dieter, dir liegen die Vereine, das Schwimmbad und der Sport ganz besonders am Herzen – was wird in diesem Bereich in der nächsten Zeit noch passieren?
Dieter Unterberger: Nachdem in unserem Schwimmbad der Spielbach und das Buffet auf Schiene sind, werden wir das Bichlach für den Trendsport „Orientierungslauf“ nutzen und holen heuer die Österreichische Meisterschaft im Orientierungslauf nach Oberndorf. Dafür wird TOP Kartenmaterial vorbereitet, das wir unseren sportinteressierten Einheimischen und Gästen zur Verfügung stellen können. Wir werden auch drei fixe Parcours installieren. Sorgen bereitet mir unser Fußballplatz. Den müssen wir sanieren oder gar neu bauen.

DNK: Gerry, dein Focus liegt in der Raumordnung und der Jugend, was kannst du uns berichten?
Gerry Thaler: Es ist mir wichtig, dass wir mit der Zeit gehen und uns wie ein modernes Unternehmen verhalten. Social­Media­Aktivitäten, wie Blogging, Facebook und QR­Code sind Tools, auf die wir als Gemeinde in Zukunft verstärkt setzen müssen. So können wir unsere Bevölkerung schnell, breit und top­aktuell informieren und ausserhalb unserer Grenzen unser Image weiter ausbauen und Gäste und Betriebe anlocken. Zudem möchte ich auf der Rerobichlstraße Schritte zur Verkehrsberuhigung setzen.

DNK: Emmerich, du hast von Sabine den Sozialausschuss übernommen. Was gibt‘s zu tun?
Emmerich Dürregger: Bei der letzten Sitzung haben wir beschlossen, den Seniorenbrief wieder herauszugeben. Sabine macht das toll. Die Bauarbeiten beim Altenwohnheim haben begonnen, was wirklich ein Meilenstein für unsere Gemeinde ist. Wenn jemand Unterstützung braucht, kann mit Geld aus dem Sozialfonds geholfen werden.

DNK: Martin, als jüngstes Team-Mitglied kümmerst du dich hauptsächlich um die ARGE Jugend, was gibt es in diesem Bereich Neues?

Martin Klinger: Ich freue mich sehr, dass bald die Bagger für das River­Beach­Projekt auffahren werden. Das ist eine coole Sache zur attraktiven Freizeitgestaltung an der Ache für uns. Das Ufer wird mit Sand aufgeschüttet und kann zum Grill & Chill genutzt werden. Zur Zeit sammle ich Informationen für einen Infopoint im Ortszentrum.
DNK: Bleibt da noch Zeit zum Ausruhen?
Hans Schweigkofler: Das brauchen wir nicht und wollen wir auch nicht, denn es macht uns einfach Spaß für unseren Ort gemeinsam etwas zu bewegen.

Dienstag, 27. November 2012 - 13:05 Uhr
Besuch der Gemeindedelegation in Usedom - Karlshagen

Foto: Strandspaziergang an der Ostsee

Nachdem im Mai diesen Jahres Bürgermeisterin Marlies Seifert mit ihrem GR von der Gemeinde Karlshagen (Insel Usedom) bei uns in Oberndorf auf Besuch war, statteten wir unseren "Gemeinde-Kollegen" an der Ostsee nun einen Gegenbesuch ab.

Wir wurden in der kleinen Gemeinde sehr herzlich empfangen und durften einen intensiven Erfahrungs- und Gedankenaustausch mit den Gemeindeverantwortlichen von Karlshagen erleben. Das speziell für uns vorbereitete Besichtigungsprogramm reichte von der Besichtigung der Freiwilligen Feuerwehr bis hin zu einer Führung im historisch-technischen Museum, einer Inselrundfahrt mit Strandspaziergang, Schlossbesichtigung mit Brauvorführung und -verkostung und Einladung zur Saisonauswertungsfeier.

Wir waren überaus erstaunt, wie fortschrittlich und modern der Tourismus in Karlsbaden betrieben wird. Der Tourismus ist die wichtigste Einnahmequelle für das 3000 Einwohner zählende Seebad. Da können wir noch einiges von unseren Ostsee-Kollegen lernen.

Begeistert von Karlshagen und der Herzlichkeit der Gastgeber
Dieter Unterberge, Klaus Ritter, Gerry Thaler, Claudia Landmann, Hans Hauser, Vize Bgm. Hansjörg Landmann, Emmerich Dürregger, Martin Klingler, Margit Schweigkofler, Franz Bombek, Bgm. Marlies Seifert und Bgm. Hans Schweigkofler

Dienstag, 27. November 2012 - 12:52 Uhr
Verjüngung bei der Bezirks-SPÖ

Mit einem unverbrauchten Gesicht geht die SPÖ in den Wahlkampf. Michael Astl soll den Bundesrat im Bezirk halten.

Michael Astl tritt für die SPÖ im Bezirk Kitzbühel an.

Bei den Sozialdemokraten im Bezirk Kitzbühel kommt es zu einem Generationenwechsel. Gestern präsentierte SPÖ-Bezirksparteiobmann BR Hans Schweigkofler und Landesparteivorsitzender LHStv. Gerhard Reheis den Spitzenkandidaten für den Bezirk Kitzbühel. Doch nicht ein alter Bekannter oder gar Heimkehrer wurde präsentiert, sondern ein noch unbekanntes Gesicht. Der 30-jährige Michael Astl aus Westendorf soll bei der Landtagswahl 2013 für die Sozialdemokraten des Bezirks ins Rennen gehen.
„Ich habe mich sehr für diesen Generationenwechsel eingesetzt. Beim Bezirksparteitag wurde dann Michael Astl einstimmig gewählt, es gab lediglich eine Stimmenthaltung“, sagt Schweigkofler. Auch Reheis freut es, dass hier der Parteinachwuchs nun ans Ruder kommt. „Die Bezirks¬partei hat damit ein klares Signal gesetzt“, sagt Reheis und platziert beim Neuling auch gleich einen Wunsch für die Wahl. „Ich erwarte mir bei der Landtagswahl ein klares Plus für die SPÖ. Alle Bezirke müssen dazu beitragen“, sagt Reheis.
Aber er stellt auch eine Erfolgsprämie in Aussicht: „Wenn das Ergebnis passt, wird der Bundesrat an den Bezirk Kitzbühel gehen.“ Für Schweigkofler besonders wichtig, wie er sagt. Er habe lieber die fixe Zusage für den Bundesratssitz als einen wackligen Landtagssitz. Die Bezirkspartei war bei der Landeslistenreihung nicht an aussichtsreicher Position gereiht worden. Das sorgte für Unmut unter den Mitgliedern, vor allem aus Kitzbühel gab es dafür Kritik an der Landesparteiführung.

Tiroler Tageszeitung, Printausgabe TT vom Mi, 21.11.2012
Foto: Harald Angerer

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