Montag, 26. März 2012 - 13:48 Uhr
2. Wirtschaftsforum 22.03.2012 (RSC Raiffeisen)

Am 22.03.2012 hat die Gemeinde und der Tourismusverband zum 2. Treffen Wirtschaft in Oberndorf im Raiffeisen Service Center geladen.

Die Einladung erging an die Oberndorfer Unternehmer, Hoteliere und Vermieter.
Der Schwerpunkt dieser Veranstaltung galt dem Tourismus, sind doch die Nächtigungszahlen seit einigen Jahren rückläufig.

Bürgermeister BR Hans Schweigkofler eröffnete die Veranstaltung und begrüßte alle Referenten und interessierte Zuhörer.

Mit den Vorträgen startete GF Albert Wex, der die Leistung der Raiffeisenbanken im Bezirk präsentierte. Das RSC ist das Abwicklungs- und Kompetenzzentrum für den Back-Office-Bereich der beteiligten Raiffeisenbanken im Bezirk. Der Gesamterfolg zeigt sich über eine kostenoptimierte Betriebsführung und Dienstleistungen. Raiffeisen betreibt im Bezirk 10 Banken, 24 Bankstellen und beschäftigt 239 Mitarbeiter, davon 43 Mitarbeiter in Oberndorf.
Besonders betont hat GF Albert Wex, dass die bei den Raiffeisenbanken veranlagten Gelder in der Region bleiben, zum Wohl der Heimat, zum Wohl der Menschen und der Wirtschaft in der Region!

Den 2. Vortrag „Tourismus im Wandel der Zeit und die Herausforderungen der Zukunft“ präsentierte GF Martin Weigl. In Oberndorf sind Nächtigungen wie Betten in den letzten 20 Jahren in allen Kategorien gesunken. Diese Nächtigungsrückgänge haben Auswirkung auf alle Branchen wie Beherbergung, Restaurants, Handel und Dienstleister wie Bergbahn, Bus, Taxi usw. Der mit dem Nächtigungsrückgang verbundene Verlust an Wertschöpfung in der Region wurde von Martin Weigl mit ca. € 25 Mio./Jahr beziffert. Sein Aufruf „anzupacken“ galt allen Touristikern, Funktionären und Gemeinden. Wenn alle das Ziel, den Trend umzukehren, vor Augen haben, kann es gelingen.

Der 3. Vortrag wurde von Bezirksobfrau Maria Braito und Landesobmann Thomas Schanzer gestaltet. Im Mittelpunkt stand die Präsentation des Privatvermieterverbandes. Rund 30 % der Nächtigungen in Tirol erwirtschaften die privaten Vermieter. Der Privatvermieterverband unterstützt mit zahlreichen Maßnahmen seine Mitglieder. Der persönliche und direkte Kontakt der Vermieter zum Gast ist eine der Stärken der privaten Vermieter, auch profitiert die Gastronomie stark von diesen Gästen.

Karin Wagner und Stefan Feiner präsentierten im Anschluss das Konzept und das erste Layout der neuen Website der Gemeinde. Es war an der Zeit die Homepage der Gemeinde neu und aktuell zu gestalten. Ziel war es auch die Wirtschaft und den Tourismus deutlich aufzuwerten, zu integrieren und damit zu vernetzen. Im Multi-Media-Zeitalter ist die aktive Vernetzung der Betriebe eine optimale und günstige Möglichkeit, Marktpotenziale zu generieren und Wachstum zu optimieren. Die neue Website wird mit Juni online gehen und allen Oberndorfer/Innen und auch Gästen zur Verfügung stehen

Zum Schluss beschäftigte sich Klaus Ritter mit den Aktivitäten der Zukunft um wieder mehr Gäste nach Oberndorf zu bringen. Der Nächtigungsrückgang in Oberndorf beträgt im 3 Jahres Durchschnitt -9,7 % oder einem Rückgang der Wertschöpfung von ca. € 1,6 Mio./Jahr. Dieser Rückgang muss nicht sein, zumal sich unsere Nachbarregionen Pillersee, Brixental und Wilder Kaiser deutlich positiv entwickeln. Das muss auch in der Ferienregion St. Johann möglich sein.
Als Aufgaben der nächsten Zeit wurde eine aktive Kommunikation zu den Vermietern, ein attraktives Sommerprogramm, Packages, ein Imagefilm, ein Infopoint, die neue Website der Gemeinde und ein Workshop am 28.04.2012 angekündigt. Entscheidungsträger sind eingeladen, Angebote von Verbänden zu nutzen und Tourismusprojekte (Ansiedelungen) sollen ebenfalls das Aktivprogramm ergänzen.

Als Resümee der Veranstaltung sieht Klaus Ritter den Nächtigungsrückgang als Chance und Auftrag, uns vom Tourismuskuchen wieder ein größeres Stück zu holen.

Für den Ausschuss:
Wirtschaft, Bau und Raumordnung
Obmann Klaus Ritter

Montag, 31. Oktober 2011 - 18:22 Uhr
Meeting "Wirtschaft" - 18.10.2011

Am Dienstag, den 18.10.2011 kam es zu einem Meeting von Wirtschaftstreibenden, Touristikern und den Mitgliedern des Wirtschafts- und Bauausschusses.

Feiner Stefan präsentierte uns eine Möglickeit, alle Firmen bzw. Wirtschaftstreibende, aber auch Tourismus, Zimmervermeiter und Bauern auf einer Homepage zu vernetzen.

Abschließend präsentierte der Geschäftsführer des TVB Kitzbühler Alpen (St.Johann - Oberndorf - Kirchdorf - Erpfendorf), Hr. Weigl Martin die Zahlen der vergangenen Jahre - aber auch Zukunftschancen, Prognosen.
Zuallerletzt wurde das neue Werbekonzept präsentiert.

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1. Wirtschaftsforum 2011 (Klausner)

Reges Interesse hatten die örtlichen Unternehmer am ersten Treffen „Wirtschaft in Oberndorf“ im Areal der Firma Klausner. Der Obmann des Wirtschafts-Ausschusses, Klaus Ritter, gab dabei einen Überblick über die Situation in der Gemeinde.

Insgesamt sind 113 Betriebe in Oberndorf ansässig. Davon sind 45 Dienstleister, 23 entfallen auf die Branche Bau. Mit Egger und Klausner sind zudem zwei Industriebetriebe in Oberndorf gemeldet. 47 Landwirtschaftsbetriebe sind in der Gemeinde tätig. In 25 Tourismusbetrieben stehen den Gästen 1.633 Betten zur Verfügung.

Oberndorf konnte im Jahr 2010 insgesamt 890.000 Euro an Kommunalsteuer einnehmen. Davon entfiel ein Anteil von über 52 Prozent auf die Gewerbebetriebe, 37,19 Prozent auf die Industrie und zehn Prozent auf den Tourismus. Das Gemeindebudget 2010 betrug rund 3,9 Millionen Euro. Die Verbindlichkeiten schlagen mit einer Höhe von 959.461 Euro zu Buche.

Die größten Ausgabeposten sind Investitionen in Kanal (240.000 Euro), Wasser (220.000) und Müll (142.000 Euro). Oberndorf leistete Pflichtbeiträge an das Land in Höhe von 756.314 Euro.

Verschuldungsgrad gesunken
Besonders erfreulich: Der Verschuldungsgrad konnte von 23,6 Prozent (Stand im Jahr 2009) auf 14,1 Prozent gesenkt werden. Im Ranking der 279 Gemeinden Tirols verbesserte sich Oberndorf von Platz 29 unter die besten 25. In der Gemeinde bestehen rund 850 Arbeitsplätze. In Oberndorf sind 36 Personen arbeitslos. Beim AMS sind 19 offene Stellen gemeldet.
Die Entwicklung der Gemeinde lief in den vergangenen Jahren äußerst positiv: Im Jahr 1992 waren noch 1.650 Menschen in Oberndorf ansässig, 2010 sind es 2.029. Das bedeutet ein Plus von 23 Prozent. Seit dem Jahr 1992 stieg die Kommunalsteuer um satte 549 Prozent von 162.000 auf 890.000 Euro. Der Haushalt hat sich nahezu verdoppelt (Einnahmen von 2,5 Mio. im Jahr 1992 auf jetzt 4,9 Mio.).

Neue Ideen für Tourismus gesucht
Ritter Klaus unterstrich in seinem Vortrag auch die Bemühungen der Gemeinde, neue Strategien für den Tourismus im Ort zu entwerfen. Ein Vorschlag ist etwa ein ermäßigter Tarif für Touristen im Schwimmbad. Ritter appellierte auch an die Anwesenden, ihre Ideen in diesem Bereich einzubringen.

Redaktion Fr. Elisabeth Krista
Erscheinungsdatum: Sonntag, 3. April 2011

 

Erstes Treffen der Oberndorfer Wirtschaft

Auszug TIROLER TAGESZEITUNG - Artikel 28.03.2011

Beim ersten Treffen der Wirtschaft in Oberndorf sind zahlreiche Teilnehmer in der Firmenzentrale von Klausner Trading International erschienen. Bürgermeister Hans Schweigkofler will mit diesem Treffen die Weiterentwicklung der heimischen Wirtschaft vorantreiben sowie heimischen Betrieben die Chance geben, sich vorzustellen.
Die Chance zur Vorstellung genützt hat Geschäftsführer Michael Almberger, der den Aufbau von Klausner Trading International erläuterte. 750 Mitarbeiter beschäftigt das Holzunternehmen Klausner in Deutschland. „In der Firmenzentrale in Oberndorf sind zurzeit 48 Mitarbeiter beschäftigt, wobei in den kommenden Jahren auch die Buchhaltung von Thüringen nach Oberndorf übersiedeln soll“, erklärt der Geschäftsführer und fügt hinzu, dass aus diesem Anlass erneut 35 Arbeitsplätze geschaffen werden können.
Klaus Ritter, Obmann des Wirtschaftsausschusses, rechnete vor, dass knapp 900.000 Euro an Kommunalsteuer jährlich an die Gemeinde überwiesen werden. Die zwei Holzindustriebetriebe Fritz Egger und Klausner zahlen ein Drittel dieser Summe. „Unser Dorf ist unter den 25 wirtschaftlich stärksten aller Gemeinden in Tirol“, erklärt Ritter. Als aktuelle Projekte der Gemeinde sind in diesem Jahr die Errichtung eines Pflegeheimes für den Pflegeverband St. Johann, der Ausbau des Hochwasserschutzes sowie der Bau eines Probelokals für die Musikkapelle geplant.
(veh) TT.com